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Weiterbildung

Weiterbildung

Invertebraten leben in allen Trinwasserversorgungssystemen. Die Tiere geben uns wichtige Informationen über die Anlagen und Gewinnungsgebiete. Damit sind sie ein hervorragendes Werkzeug für die Qualitätssicherung in der Trinkwasserversorgung. Neueste genetische Verfahren, wie z. B. StygoTracing, liefern hier hochauflösende Ergebnisse.

Nach dem neuen DVWG-Arbeitsblatt W 271 [1] „Invertebraten in Wasserversorgungsanlagen; Vorkommen und Empfehlungen zum Umgang“ ist die Erfassung und Bewertung von Invertebraten in Wasserversorgungsanlagen Stand der Technik. Ihre Dichten und Artenzusammensetzung sollen regelmäßig kontrolliert werden.

2018 ist auch die novellierte Trinkwasserverordnung in Kraft getreten. Sie setzt sehr stark auf eine verbesserte Risikobewertung. Invertebraten sind hierfür hervorragende Werkzeuge.

Ziel unserer Weiterbildungen ist es, den Teilnehmern die Grundlagen für die Umsetzung des W 271 und eine eigenständige Risikobewertung und Qualitätssicherung der Trinkwassergewinnungs- und -versorgungsanlagen zu vermitteln.

 

Dazu bieten wir Ihnen zwei Veranstaltungen an:

Grundwasserökologe/in in der Wasserversorgung mit Universitätszertifikat [2]

In kleinen Gruppen werden in 4 Modulen alle wichtigen Aspekte der Trinkwasserökologie vorgestellt. Den Teilnehmern werden die Grundlagen für eine eigenständige Risikobewertung und Qualitätssicherung der Trinkwassergewinnungs- und –versorgungsanlagen vermittelt. Für den erfolgreichen Besuch der vier Module erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat der Universität Koblenz-Landau.

 

Inhouse-Veranstaltung: „Trink- und Grundwasserbiologie für die Praxis“ [3]

Dieses ca. dreistündiges Inhouse-Seminar behandelt in komprimierter Form die wichtigsten Aspekte der Trinkwasserbiologie, vor allem auch neue Methoden und deren praktische Anwendung vor dem Hintergrund des DVGW-Arbeitsblattes W 271. Die Themen reichen von den Grundlagen der Trink- und Grundwasserbiologie über die biologische Bewertung von Oberflächenwassereinträgen, biologische Tracer (StygoTracing) und Netzhygiene, bis zur konkreten Umsetzung des W 271 mit Hilfe des sogenannten BioPlans.

Termine

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